Bei der Energiewende befürchtet die Regierung von Mecklenburg-Vorpommern eine soziale Schieflage und fordert deshalb im Bundesrat Nachbesserungen. Die Menschen hätten Sorge, dass die Strompreise explodieren, sagte Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) am Freitag in Berlin. "Das müssen wir sehr ernst nehmen." Energie müsse für die Menschen bezahlbar und die soziale Balance gewahrt bleiben.
Mecklenburg-Vorpommern gegen Steuervorteile für Energiesanierungen
Berlin (dapd-lmv). Bei der Energiewende befürchtet die Regierung von Mecklenburg-Vorpommern eine soziale Schieflage und fordert deshalb im Bundesrat Nachbesserungen. Die Menschen hätten Sorge, dass die Strompreise explodieren, sagte Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) am Freitag in Berlin. "Das müssen wir sehr ernst nehmen." Energie müsse für die Menschen bezahlbar und die soziale Balance gewahrt bleiben. Die Bürger müssten bei der Wende mitgenommen werden.
Konkret sprach sich der SPD-Politiker gegen die geplanten Steuervorteile für energetische Sanierungen älterer Gebäude aus. Stattdessen sollten die Zuschüsse für Dämmung oder den Einbau neuer Fenster und Heizungen erhöht werden. Denn von den Steuervorteilen würden besonders Menschen mit hohem Einkommen profitierten. Zuschüsse nützten hingegen auch Geringverdienern. Es dürfe nicht der Eindruck entstehen, dass die kleinen Leute die Zeche zahlten, sagte Sellering.
dapd
