ver.di verlangt eine Lohnerhöhung von 5,5 Prozent für zwölf Monate Druck-Tarifverhandlungen treten auf der Stelle

Die Tarifverhandlungen für die rund 160.000 Beschäftigten der Druckindustrie sind am Donnerstag in Frankfurt am Main in die fünfte Runde gegangen. Ein Abschluss ist sowohl aus Sicht der Gewerkschaft ver.di als auch der Arbeitgeber vom Bundesverband Druck und Medien noch nicht in Reichweite.

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Druck-Tarifverhandlungen treten auf der Stelle

Frankfurt/Main (dapd). Die Tarifverhandlungen für die rund 160.000 Beschäftigten der Druckindustrie sind am Donnerstag in Frankfurt am Main in die fünfte Runde gegangen. Ein Abschluss ist sowohl aus Sicht der Gewerkschaft ver.di als auch der Arbeitgeber vom Bundesverband Druck und Medien noch nicht in Reichweite.

ver.di verlangt eine Lohnerhöhung von 5,5 Prozent für zwölf Monate, eine Einmalzahlung von 400 Euro für Altersvorsorge oder Weiterbildung sowie die Rückkehr zu dem von den Arbeitgebern gekündigten Manteltarifvertrag.

Der Druckverband fordert eine flexible Öffnung der Arbeitszeit von der immer noch geltenden 35-Stunden-Woche auf bis zu 40 Stunden sowie eine Anpassung der Maschinenbesetzung an die tatsächlichen Produktionsanforderungen der Betriebe. Das wollen sie in einem neuen Lohn- und Manteltarifvertrag festschreiben.

dapd