Tarifverhandlungen mit der Deutschen Flugsicherung für gescheitert erklärt Im deutschen Luftverkehr droht ein Fluglotsenstreik

Im deutschen Luftverkehr droht ein Streik der Fluglotsen. Wie die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) auf ihrer Internetseite mitteilte, hat sie die Tarifverhandlungen mit der Deutschen Flugsicherung (DSF) für gescheitert erklärt. Zugleich habe die zuständige Tarifkommission am Mittwoch beim GdF-Bundesvorstand Arbeitskampfmaßnahmen zur Durchsetzung ihrer Forderungen beantragt.

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Im deutschen Luftverkehr droht ein Fluglotsenstreik

Frankfurt/Main (dapd). Im deutschen Luftverkehr droht ein Streik der Fluglotsen. Wie die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) auf ihrer Internetseite mitteilte, hat sie die Tarifverhandlungen mit der Deutschen Flugsicherung (DSF) für gescheitert erklärt. Zugleich habe die zuständige Tarifkommission am Mittwoch beim GdF-Bundesvorstand Arbeitskampfmaßnahmen zur Durchsetzung ihrer Forderungen beantragt. Darüber werde der Bundesvorstand an diesem Donnerstag entscheiden.

Die Gewerkschaft fordert 6,5 Prozent mehr Lohn und eine neue Regelung für die tarifliche Eingruppierung der rund 5.500 Mitarbeiter der DFS. Um Sparvorgaben der EU-Kommission zu erfüllen, soll die DFS ihre Arbeitsabläufe straffen und die Kosten senken. Die GdF befürchte, dass diese Effizienzsteigerung auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden soll. Die Friedenspflicht war bereits zum 1. Juni ausgelaufen.

dapd