700 Millionen Euro für die Marke mit der Tatze Jack Wolfskin soll offenbar an Finanzinvestor Blackstone verkauft werden

Der Outdoor-Ausrüster Jack Wolfskin steht offenbar nun doch vor dem Verkauf. Wie die Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires am Mittwoch in Frankfurt von mit der Sache vertrauten Personen erfahren hat, sind sich Besitzer und Käufer einig geworden. Demnach ist der Finanzinvestor Blackstone bereit, 700 Millionen Euro an die Besitzer Barclays Private Equity und Quadriga Capital zu zahlen.

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Jack Wolfskin soll offenbar an Finanzinvestor Blackstone verkauft werden

Frankfurt (dapd). Der Outdoor-Ausrüster Jack Wolfskin steht offenbar nun doch vor dem Verkauf. Wie die Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires am Mittwoch in Frankfurt von mit der Sache vertrauten Personen erfahren hat, sind sich Besitzer und Käufer einig geworden. Demnach ist der Finanzinvestor Blackstone bereit, 700 Millionen Euro an die Besitzer Barclays Private Equity und Quadriga Capital zu zahlen. Bis Anfang kommender Woche soll die Einigung offiziell verkündet werden.

Ende April hatten die Eigentümer noch die Verkaufsverhandlungen mit der Begründung unterbrochen, die "sehr dynamische" Geschäftsentwicklung habe sie dazu veranlasst, "die ursprünglichen Bewertungsmaßstäbe zu überdenken". Wie Dow Jones aus Finanzkreisen erfuhr, zielten sie auf einen Kaufpreis von 800 Millionen Euro ab.

Anfang des Jahres hatten noch eine Handvoll Bieter um Jack Wolfskin gebuhlt. Neben Blackstone waren offenbar auch die Tchibo-Erben Günter und Daniela Herz sowie die Otto Gruppe und der US-Konzern VF Corp. interessiert. Den Amerikanern gehören unter anderem die Marken Wrangler und The North Face. Letztgenannter ist ein direkter Konkurrent von Jack Wolfskin.

Der neue Besitzer wolle die Expansion der Marke Jack Wolfskin im Ausland vorantreiben, hieß es aus informierten Kreisen. Das 1981 im hessischen Idstein gegründete Unternehmen gehört in Europa mittlerweile zu den stärksten Marken im Geschäft mit Funktionskleidung und -ausrüstung. Die Marke mit der Tatze hat es in den vergangenen Jahren geschafft, wetterfeste Bekleidung zu einem Modeartikel zu machen. Im europäischen Ausland und vor allem in Asien gibt es aber noch Aufholpotenzial.

dapd