Der internationale Finanzinvestor Nicolas Berggruen ist Spekulationen entgegengetreten, er werde sich in absehbarer Zukunft von dem vor einem Jahr erworbenen Warenhaus-Konzern Karstadt trennen. "Ich nehme als Geschäftsmann meine Verantwortung sehr ernst und ich betreibe meine Geschäfte mit langem Atem. Das gilt auch für Karstadt", sagte Berggruen der "Bild am Sonntag".
Berggruen weist Spekulationen über Verkauf von Karstadt zurück
Berlin (dapd). Der internationale Finanzinvestor Nicolas Berggruen ist Spekulationen entgegengetreten, er werde sich in absehbarer Zukunft von dem vor einem Jahr erworbenen Warenhaus-Konzern Karstadt trennen. "Ich nehme als Geschäftsmann meine Verantwortung sehr ernst und ich betreibe meine Geschäfte mit langem Atem. Das gilt auch für Karstadt", sagte Berggruen der "Bild am Sonntag". "Wir werden in den kommenden Jahren mehrere hundert Millionen Euro investieren, um die Karstadt-Häuser zukunftsfähig zu machen. Über einen Verkauf denke ich nicht einmal nach."
Der Investor gab den Karstadt-Mitarbeitern eine Beschäftigungsgarantie und eine Bestandsgarantie für die Filialen: "Es bleibt bei unserer Zusage: Die Karstadt-Häuser bleiben, die Mitarbeiter auch." Zu bewältigen hält Berggruen auch den Anstieg der Lohnkosten um 50 Millionen Euro nach Auslaufen des Sanierungs-Tarifvertrags 2012: "Dieser Kostenanstieg ist in unserer Finanzplanung enthalten, der wird Karstadt nicht aus der Kurve tragen."
dapd
