Der Energiekonzern E.ON verzichtet auch nach Auslaufen des Atommoratoriums auf ein Wiederanfahren der stillgelegten Reaktoren Unterweser und Isar 1. Der Konzern erklärte am Donnerstag, die Bundesregierung und die Bundestagsparteien hätten deutlich gemacht, dass die Stilllegung der sieben ältesten Kernkraftwerke und des Reaktors Krümmel fortdauern solle, bis ein neues Atomgesetz in Kraft trete.
E.ON verzichtet auf Wiederanfahren der Altreaktoren
Düsseldorf (dapd). Der Energiekonzern E.ON verzichtet auch nach Auslaufen des Atommoratoriums auf ein Wiederanfahren der stillgelegten Reaktoren Unterweser und Isar 1. Der Konzern erklärte am Donnerstag, die Bundesregierung und die Bundestagsparteien hätten deutlich gemacht, dass die Stilllegung der sieben ältesten Kernkraftwerke und des Reaktors Krümmel fortdauern solle, bis ein neues Atomgesetz in Kraft trete. "Diesen klaren politischen Mehrheitswillen setzen wir um", teilte das Unternehmen mit.
E.ON werde die betreffenden Kraftwerke deshalb auch ohne ausdrückliche Verfügung nicht wieder in Betrieb nehmen. Die zuständigen Behörden und die Übertragungsnetzbetreiber seien darüber bereits informiert. Unabhängig davon werde der Konzern aber die durch die Novellierung des Atomgesetzes entstehenden Vermögensschäden geltend machen.
dapd
