Der Wuppertaler Haushaltsgeräte-Hersteller Vorwerk startet durch. Für das knapp 130 Jahre alte Familienunternehmen war 2010 das beste Jahr seiner Firmengeschichte. Nach der am Dienstag vorgestellten Bilanz legte der Umsatz der Vorwerk-Gruppe gegenüber 2009 um 9,3 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro zu. Auch der Gewinn, zu dem Vorwerk traditionell keine Angaben macht, sei auf Rekordhöhe geklettert.
Vorwerk bringt Umsatz und Ertrag auf Rekordhöhe
Wuppertal (dapd). Der Wuppertaler Haushaltsgeräte-Hersteller Vorwerk startet durch. Für das knapp 130 Jahre alte Familienunternehmen war 2010 das beste Jahr seiner Firmengeschichte. Nach der am Dienstag vorgestellten Bilanz legte der Umsatz der Vorwerk-Gruppe gegenüber 2009 um 9,3 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro zu. Auch der Gewinn, zu dem Vorwerk traditionell keine Angaben macht, sei auf Rekordhöhe geklettert.
Nach Angaben des Unternehmens arbeiteten alle Geschäftsbereiche profitabel. Vorwerk verkauft den Staubsauger "Kobold", das Küchengerät "Thermomix" sowie Teppiche. Zudem ist das Unternehmen mit der Kosmetik-Tochter Jafra vor allem in Mexiko und den USA präsent. Unter dem Namen "Lux" werden außerdem in Asien Wasserfilter und Staubsauger vertrieben.
Im Heimatmarkt Deutschland musste Vorwerk beim "Kobold"-Verkauf unterdessen erneut zurückstecken. Hier ging der Umsatz um 9,3 Prozent auf 181,8 Millionen Euro zurück.
Mit einer ganzen Palette neuer Produkte will Vorwerk sein Sortiment noch in diesem Jahr deutlich erweitern. Vor der Markteinführung stehen ein lasergesteuerter Robot-Sauger, ein Hand-Sauggerät für Krümel sowie ein neuer Boden-Staubsauger.
Nach einem Umsatzplus von 5,5 Prozent in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres geht Vorwerk für das Gesamtjahr 2011 von einem Wachstum mindestens in dieser Höhe aus. "Wir gehen davon aus, dass sich der Trend bis zum Jahresende noch verstärken wird", sagte der persönlich haftende Gesellschafter Reiner Strecker.
dapd
