Wasser predigen und Wein trinken

Wasser predigen und Wein trinken

Zu quergedacht „Der Dämon Sarrazins“, Ausgabe 6/2010


Von einem „Vertreter“ der Handwerker hätte ich anderes erwartet. Ich bin selbstständiger Elektromeister und finanziere mit 68 Jahren immer noch diesen längst bankrotten Wohlfahrtsstaat mit. Zwei Jahre meiner Berufslaufbahn war ich im Ausland tätig. Nicht einmal im Traum wäre es mir seinerzeit eingefallen, mein Gastland um Unterstützung zu bitten, hätte ich keine Arbeit gehabt. Bestimmt hätte man mich berechtigterweise gesagt: „Bitte gehen Sie dahin, wo Sie hergekommen sind, und zwar möglichst schnell.“

Herr Sarrazin hat allen „normaldenkenden“, leistungswilligen Deutschen aus dem Herzen gesprochen! Wer wie Sie dafür ist, dass arbeits- und lernunwillige Ausländer vom deutschen Staat unterhalten werden, der möge das doch bitte selbst privat tun. Ich schlage Ihnen vor, eine fünfköpfige arbeitslose Ausländerfamilie in Ihr Haus aufzunehmen und von Ihrem Einkommen mitzuversorgen. Wenn Sie mir das vormachen, stimme ich Ihrem Artikel zu. Ansonsten gilt eben für Sie auch wie für so viele der Spruch: „Wasser predigen und Wein trinken!“


Gerhard Rühle,
Waiblingen