In den Verhandlungen zwischen Union und FDP über die Ausgestaltung der Energiewende soll Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) FDP-Chef Philipp Rösler mehrfach abblitzen lassen haben. Die Zeitung "Bild am Sonntag" (Onlineausgabe) berichtete, Rösler habe in der Koalitionsrunde am Freitag den endgültigen Ausstieg aus der Atomkraft in Deutschland um ein Jahr bis 2023 hinausschieben wollen.
Merkel soll Rösler bei Atomverhandlungen auflaufen lassen haben
Berlin (dapd). In den Verhandlungen zwischen Union und FDP über die Ausgestaltung der Energiewende soll Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) FDP-Chef Philipp Rösler mehrfach abblitzen lassen haben. Die Zeitung "Bild am Sonntag" (Onlineausgabe) berichtete, Rösler habe in der Koalitionsrunde am Freitag den endgültigen Ausstieg aus der Atomkraft in Deutschland um ein Jahr bis 2023 hinausschieben wollen. Merkel habe den Vorstoß mit der Bemerkung abgeblockt: "Am Datum wird nichts geändert."
In der Diskussion über einen komplizierten Sachpunkt habe Rösler vorgeschlagen, einen seiner Referatsleiter aus dem Wirtschaftsministerium vortragen zu lassen. Die Regierungschefin habe ihm jedoch unter dem Feixen anderer Mitglieder der Runde beschieden: "Hier tragen nur Minister vor, nicht Beamte."
dapd
