Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat von der Bundesregierung einen besseren Schutz der gesetzlich Versicherten bei Kassenpleiten verlangt. Es ginge nicht an, die Betroffenen wochenlang sich selbst zu überlassen, sagte Verbandspräsident Adolf Bauer der "Rheinpfalz am Sonntag".
Sozialverband fordert Schutz gegen Kassenpleiten
Berlin (dapd). Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat von der Bundesregierung einen besseren Schutz der gesetzlich Versicherten bei Kassenpleiten verlangt. Es ginge nicht an, die Betroffenen wochenlang sich selbst zu überlassen, sagte Verbandspräsident Adolf Bauer der "Rheinpfalz am Sonntag". Viele hätten sich ohne jeglichen Krankenversicherungsschutz gefühlt, obwohl dies zu keinem Zeitpunkt tatsächlich der Fall gewesen sei.
Das Beispiel der insolventen City-BKK habe jedoch deutlich gemacht, dass die gesetzlich Versicherten völlig unzureichend informiert würden. Bauer forderte den neuen Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) auf, schnellstens diesen unhaltbaren Zustand zu beenden. Es seien gesetzliche Vorgaben erforderlich, dass Krankenkassen im Falle eines Bankrotts ihre Versicherten umgehend über ihre Rechte informierten.
dapd
