Atomausstieg Länder wollen keine "Kaltreserve"

Die Bundesländer plädieren für einen stufenweisen Ausstieg aus der Kernenergie bis zum Jahr 2022. Vor ihrer entscheidenden Verhandlungsrunde am Montag im Bundeskabinett teilte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Rainer Haseloff (CDU) nach einer Sonderkonferenz der Länder-Regierungschefs mit, dass der Ausstieg aus Sicht der Länder unumkehrbar sein soll.

Länder wollen keine "Kaltreserve"

Eine Am Montag will das Bundeskabinett die Weichen für die Energiewende stellen.bei der einer der acht abgeschalteten Altreaktoren vorgehalten wird, lehnen die Länder ab. Sie setzen hingegen auf den Ausbau der Energieversorgung mit Kohle und Gas. Die Koalition plant, dass neun Atommeiler erst in den Jahren 2021 und 2022 vom Netz gehen sollen. Die Ministerpräsidenten plädieren dafür, dass es für jeden Standort es ein verbindliches Enddatum geben solle. Am Montag will das Bundeskabinett die Weichen für die Energiewende stellen.

dapd