Ägypten und Tunesien bleiben günstig Griechenland-Krise macht den Urlaub teurer

Die Griechenland-Krise macht Urlaube offenbar nicht billiger, sondern teurer. Reisende nach Griechenland mussten im Mai sogar die höchsten Preissteigerungen aller Pauschalreiseziele verkraften. Dies zeigt das aktuelle Urlaubspreis-Barometer des Reiseportals HolidayCheck.de. Alle im Mai gebuchten Pauschalreisen kosteten im Durchschnitt 5,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

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Griechenland-Krise macht den Urlaub teurer

Bottighofen (dapd). Die Griechenland-Krise macht Urlaube offenbar nicht billiger, sondern teurer. Reisende nach Griechenland mussten im Mai sogar die höchsten Preissteigerungen aller Pauschalreiseziele verkraften. Dies zeigt das aktuelle Urlaubspreis-Barometer des Reiseportals HolidayCheck.de. Alle im Mai gebuchten Pauschalreisen kosteten im Durchschnitt 5,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Teuerungsrate war damit geringer als im April, als sie noch 7,8 Prozent betrug.

Die Preise für Griechenland-Urlaube kletterten dagegen um 11,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, für die Insel Kreta sogar um 17,8 Prozent.

Hingegen profitieren Reisende immer noch von niedrigeren Preisen für Ferien in die krisengeschüttelten Länder Ägypten und Tunesien. Ägypten war bei Buchung im Mai 2,4 Prozent günstiger als im Vorjahr, Tunesien kostete dagegen schon 1,7 Prozent mehr. Auffallend viele Urlauber buchten wieder eine Reise an den Nil oder ans Rote Meer: Die Zahl der abgeschlossenen Verträge im Mai übertraf die Zahl des Vorjahres bereits um 22 Prozent. Tunesien erreichte erst 83,7 Prozent des Vorjahresniveaus.

Über dem Teuerungsdurchschnitt von 5,2 Prozent lagen Ziele wie Mallorca und die Türkei. Reisende mussten hier 8,3 und 6,1 Prozent mehr hinlegen. Auch Ziele auf den Kanarischen Inseln kosteten 5,8 Prozent mehr.

Das monatlich veröffentlichte Urlaubspreis-Barometer basiert auf den Daten von weit mehr als 20.000 tatsächlich gebuchten Reisen.

dapd