Mit einer zentralen Trauerfeier in Hannover hat die Bundeswehr Abschied von drei in Afghanistan getöteten Soldaten genommen. Die Feier begann am Mittag in der Evangelischen Epiphaniaskirche. Unter den Teilnehmern waren auch Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) und Generalinspekteur Volker Wieker.
Bundeswehr nimmt Abschied von ihren Gefallenen
Hannover (dapd). Mit einer zentralen Trauerfeier in Hannover hat die Bundeswehr Abschied von drei in Afghanistan getöteten Soldaten genommen. Die Feier begann am Mittag in der Evangelischen Epiphaniaskirche. Unter den Teilnehmern waren auch Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) und Generalinspekteur Volker Wieker.
Gedacht wurde eines am Mittwoch vergangener Woche gefallenen 33-jährigen Hauptmanns der Division Spezielle Operationen aus dem hessischen Stadtallendorf, der bei einer Patrouille in der Nähe von Kundus von einem Sprengsatz getötet wurde. Bei den beiden anderen Gefallenen handelt es sich um einen 31-jährigen Hauptfeldwebel des Feldjägerbataillons 152 aus Hannover sowie einen 43-jährigen Major, der dem Führungsunterstützungsbataillon 282 aus der rheinland-pfälzischen Kaserne in Kastellaun angehörte. Sie waren bei einem Attentat am Sitz des Gouverneurs der nordafghanischen Provinz Tachar getötet worden.
Bei dem Anschlag am Samstag, zu dem sich die Taliban bekannten, wurden weitere sechs Bundeswehrsoldaten verletzt, darunter Generalmajor Markus Kneip, der Kommandeur der Internationalen Schutztruppe ISAF in Nordafghanistan. Er hatte den Wunsch geäußert, an der Trauerfeier teilzunehmen. Kurz vor Beginn der Feierlichkeiten wurde jedoch mitgeteilt, dass Kneip nicht anwesend sei.
dapd
