Eisenbahn-Bundesamt macht Druck "Ein ICE muss Kälte und Hitze aushalten"

Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat die Deutsche Bahn aufgefordert, mit ihren ICE-Zügen künftig extremer Witterung im Sommer wie im Winter gewachsen zu sein. Das sagte EBA-Präsident Gerald Hörster der "Neuen Osnabrücker Zeitung" aus Anlass des 20-jährigen planmäßigen ICE-Verkehrs in Deutschland.

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"Ein ICE muss Kälte und Hitze aushalten"

Osnabrück (dapd). Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat die Deutsche Bahn aufgefordert, mit ihren ICE-Zügen künftig extremer Witterung im Sommer wie im Winter gewachsen zu sein. Das sagte EBA-Präsident Gerald Hörster der "Neuen Osnabrücker Zeitung" aus Anlass des 20-jährigen planmäßigen ICE-Verkehrs in Deutschland. Die Bahn habe im Frühjahr ein Programm zur Prävention vor witterungsbedingten Störungen aufgelegt, sagte Hörster. Nach den Ausfällen der Klimaanlagen in vielen ICE-Zügen im vergangenen Sommer "lag das Augenmerk zunächst darauf, dass die Bahn ihre Prozesse soweit optimiert, dass auch beim Totalausfall einer Klimaanlage für die Fahrgäste keine bedrohliche Situation entsteht".

Der von 2016 an eingesetzte ICE-Nachfolger ICx müsse als neue Konstruktion die tragfähige Grundlage für dauerhaften, erfolgreichen Schienenverkehr in einem dynamischen Wettbewerb bilden, sagte Hörster.

dapd