Aigner: Suche nach Quelle der EHEC-Infektionen geht weiter Lieferwege im Blickfeld

Die Suche nach der Quelle der gefährlichen EHEC-Infektionen läuft nach Worten von Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) mit Hochdruck weiter. Die Befragung der erkrankten Menschen sei "das Wichtigste", sagte Aigner am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin". Das Robert-Koch-Institut (RKI) befrage Patienten, wo und was sie gegessen hätten.

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Lieferwege im Blickfeld

Berlin (dapd). Die Suche nach der Quelle der gefährlichen EHEC-Infektionen läuft nach Worten von Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) mit Hochdruck weiter. Die Befragung der erkrankten Menschen sei "das Wichtigste", sagte Aigner am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin". Das Robert-Koch-Institut (RKI) befrage Patienten, wo und was sie gegessen hätten. Auch die Lieferwege von Lebensmitteln müssten zurückverfolgt werden.

Am Dienstag war bekannt geworden, dass die mit dem Durchfallerreger EHEC belasteten spanischen Salatgurken vom Hamburger Großmarkt offenbar nicht für die schweren Darmerkrankungen in Norddeutschland verantwortlich sind.

Aigner betonte, trotzdem sei festgestellt worden, dass Erkrankte Gurken, Tomaten und Blattsalat gegessen hätten. Zwar könne derzeit nichts ausgeschlossen werden, aber die Schnittmenge bei diesen drei Produkten sei am größten. Die Suche nach der Quelle sei auch deswegen so wichtig, weil Schadenersatzfragen ganz wesentlich mit der Ursache zusammenhingen.

Bundesweit starben bisher 15 Menschen im Zusammenhang mit EHEC-Infektionen.

dapd