Der Autobauer machte mehrere Zugeständnisse Opel einigt sich mit Arbeitern in Bochum auf Personalabbau

Der Autobauer Opel hat sich im Streit um den geplanten Abbau von 1.800 Arbeitsplätzen in seinem Werk Bochum nach monatelangen Verhandlungen durchgesetzt. Werksleitung und Betriebsrat einigten sich auf einen Restrukturierungsvertrag, mit dem der Personalabbau umgesetzt werden könne, wie der Hersteller am Dienstag in Bochum mitteilte.

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Opel einigt sich mit Arbeitern in Bochum auf Personalabbau

Bochum (dapd). Der Autobauer Opel hat sich im Streit um den geplanten Abbau von 1.800 Arbeitsplätzen in seinem Werk Bochum nach monatelangen Verhandlungen durchgesetzt. Werksleitung und Betriebsrat einigten sich auf einen Restrukturierungsvertrag, mit dem der Personalabbau umgesetzt werden könne, wie der Hersteller am Dienstag in Bochum mitteilte. Opel machte mehrere Zugeständnisse, etwa eine Verlängerung der Betriebsdauer der Getriebeproduktion um zwei Jahre oder höhere Wechselprämien für den Umzug zum Hauptwerk Rüsselsheim.

Insgesamt baut Opel in Bochum nun wie geplant 1.800 Arbeitsplätze ab. Zu Beginn der Restrukturierung im vorigen Jahr hatte das Werk 4.600 Beschäftigte, von denen 600 bereits im Jahr 2010 freiwillig ausgeschieden sind.

dapd