Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen sieht im Rückgang der Arbeitslosigkeit im Mai auf unter drei Millionen einen positiven Trend. "Der deutsche Arbeitsmarkt ist kerngesund", sagte die CDU-Politikerin am Dienstag in Berlin. Weniger als drei Millionen Arbeitslose seien erfreulich, aber auch Ansporn, jetzt mit den Bemühungen nicht nachzulassen, betonte sie.
"Der deutsche Arbeitsmarkt ist kerngesund"
Berlin (dapd). Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen sieht im Rückgang der Arbeitslosigkeit im Mai auf unter drei Millionen einen positiven Trend. "Der deutsche Arbeitsmarkt ist kerngesund", sagte die CDU-Politikerin am Dienstag in Berlin. Weniger als drei Millionen Arbeitslose seien erfreulich, aber auch Ansporn, jetzt mit den Bemühungen nicht nachzulassen, betonte sie.
Gleichzeitig wies sie auf die Notwendigkeit hin, Frauen, Ältere und junge Menschen mit Problemen beim Übergang von der Schule in Beschäftigung in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Nur wenn dies gelinge, habe Deutschland im immer stärker spürbaren Fachkräftemangel langfristigen Erfolg. "Darauf müssen wir uns jetzt konzentrieren", sagte sie.
Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler erklärte, die Entwicklungen am Arbeitsmarkt seien ein Beleg dafür, dass der Aufschwung die Menschen erreiche. "Dabei eröffnet das wirtschaftliche Wachstum gerade auch Erwerbslosen bessere Beschäftigungschancen und eine stärkere Teilhabe am Wohlstand", sagte der FDP-Politiker.
Angesichts der nach wie vor hohen Einstellungsbereitschaft der Unternehmen erwarte er, auch im "nunmehr etwas ruhigeren Konjunkturverlauf" noch einige positive Nachrichten vom Arbeitsmarkt.
Am Vormittag hatte die Bundesagentur für Arbeit bekanntgegeben, dass die Zahl der Arbeitslosen im Mai im Vergleich zum Vormonat um 118.000 auf 2,960 Millionen zurückging. Die Arbeitslosenquote sank auf 7,0 Prozent.
dapd
