Die Staatsanwaltschaft Köln hat einem Medienbericht zufolge Ermittlungen wegen Korruptionsfällen bei Großkonzernen im Rheinland aufgenommen. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" am Sonntag vorab berichtete, sollen Firmen wie die Bayer AG, Lanxess, Netcologne und die Post AG um Millionenbeträge geprellt worden sein.
Korruption bei Großbetrieben?
München (dapd). Die Staatsanwaltschaft Köln hat einem Medienbericht zufolge Ermittlungen wegen Korruptionsfällen bei Großkonzernen im Rheinland aufgenommen. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" am Sonntag vorab berichtete, sollen Firmen wie die Bayer AG, Lanxess, Netcologne und die Post AG um Millionenbeträge geprellt worden sein.
Dem Bericht zufolge soll ein Netzwerk aus Dutzenden Firmen aus dem Bereich Informations- und Nachrichtentechnik die Großkonzerne mit übertriebenen Rechnungen betrogen haben. Das Netzwerk werde durch korrupte Mitarbeiter gegen die Zahlung üppiger Schmiergelder gedeckt, schreibt der "Focus". Die Staatsanwaltschaft ermittelt demnach gegen 43 Beschuldigte.
Ein Post-Manager soll bereits gestanden haben, in den vergangenen drei bis vier Jahren von IT-Dienstleistern mehr als eine halbe Million Euro Bestechungsgelder kassiert zu haben. Diese Summen seien später in die aufgeblähten Rechnungen an den Post-Konzern eingearbeitet worden.
dapd
