Einsatzfahrzeuge sind aus technischen Gründen immer schwerer geworden Feuerwehrführerschein einfacher zu bekommen

Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren bekommen künftig noch leichter den Führerschein für Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen. Der Bundesrat billigte am Freitag die Erweiterung des sogenannten Feuerwehrführerscheins. Danach muss die Prüfung muss nicht mehr unbedingt bei einer Fahrschule abgelegt werden. Außerdem umfasst der Führerschein auch Fahrzeuge mit Anhänger.

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Feuerwehrführerschein einfacher zu bekommen

Berlin (dapd). Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren bekommen künftig noch leichter den Führerschein für Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen. Der Bundesrat billigte am Freitag die Erweiterung des sogenannten Feuerwehrführerscheins. Danach muss die Prüfung muss nicht mehr unbedingt bei einer Fahrschule abgelegt werden. Außerdem umfasst der Führerschein auch Fahrzeuge mit Anhänger.

Bereits in der vergangenen Legislaturperiode war beschlossen worden, dass junge Ehrenamtliche, die einen Führerschein der Klasse B besitzen, die Fahrberechtigung für Rettungsfahrzeuge bis zu 7,5 Tonnen leichter erwerben können. Die Ausnahmeregelung gilt auch für Mitglieder der Rettungsdienste, der technischen Hilfsdienste und des Katastrophenschutzes. Nun kann die erforderliche Prüfung auch innerhalb der Organisationen abgelegt werden.

Seit 1999 dürfen mit einer Pkw-Fahrerlaubnis B nur noch Kraftfahrzeuge bis zu einer zulässigen Gesamtmasse bis zu 3,5 Tonnen gefahren werden. Zwischen 3,5 und 7,5 Tonnen ist eine Fahrerlaubnis der Klasse C1 und darüber hinaus der Klasse C erforderlich.

Einsatzfahrzeuge sind aus technischen Gründen immer schwerer geworden. Selbst kleinere Fahrzeuge wiegen in der Regel mehr als 3,5 Tonnen. Nur ältere Retter dürfen aufgrund des Bestandsschutzes Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen mit dem Pkw-Führerschein fahren. Mit der Neuregelung soll die Einsatzfähigkeit der Rettungsdienste aufrechterhalten werden.

dapd