Der Zusammenhang von Klimaerwärmung und Wirtschaftswachstum sowie das Atomunglück in Fukushima werden nach Einschätzung von Katrin Göring-Eckardt zentrale Themen beim 33. Evangelischen Kirchentag in Dresden sein. "Wir wollen den großen Zusammenhang von Klima und Wirtschaftswachstum aufzeigen und die Frage stellen, wo wollen wir eigentlich Wachstum und wo nicht?", sagte die Grünen-Politikerin.
Kirchentagspräsidentin wirbt für Verständigung und Dialog
Berlin Dresden (dapd-lsc). Der Zusammenhang von Klimaerwärmung und Wirtschaftswachstum sowie das Atomunglück in Fukushima werden nach Einschätzung von Katrin Göring-Eckardt zentrale Themen beim 33. Evangelischen Kirchentag in Dresden sein. "Wir wollen den großen Zusammenhang von Klima und Wirtschaftswachstum aufzeigen und die Frage stellen, wo wollen wir eigentlich Wachstum und wo nicht?", sagte die Grünen-Politikerin und Kirchentagspräsidentin der Nachrichtenagentur dapd in Berlin.
Die weltweiten Krisen der vergangenen Monate hätten die Klimaerwärmung in den Hintergrund gerückt. Diese gehöre aber nach wie vor zu den größten Herausforderungen der Zeit.
"Das sind die Krisen, die nach dem Empfinden vieler Menschen Schlag auf Schlag kommen und kaum Zeit zum Luftholen lassen", sagte Göring-Eckardt, die auch Vizepräsidentin des Bundestages ist. Der Kirchentag sei ein wichtiges Forum, um über die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise, die Eurokrise und die Atomkatastrophe in Fukushima zu sprechen. "Die Menschen suchen nach Austausch, Orientierung und Einordnung. Dafür ist der Kirchentag der richtige Platz." Die meisten Besucher erhofften sich einen Dialog mit anderen Menschen, um daraus neue Kraft zu schöpfen.
Zum 33. Kirchentag werden vom 1. bis 5. Juni in Dresden mehr 100.000 Gäste aus dem In- und Ausland erwartet. Mehr als 2.000 Veranstaltungen mit Andachten, Musik und Gesprächen sind geplant.
dapd
