Der Anstieg der Importpreise in Deutschland hat sich im April deutlich verlangsamt. Der Index der Einfuhrpreise lag um 9,4 Prozent über dem Vorjahresniveau nach 11,3 Prozent im März, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Importpreise im April um 0,3 Prozent, nachdem sie im März noch um 1,1 Prozent zugelegt hatten.
Importpreise steigen deutlich langsamer
Wiesbaden (dapd). Der Anstieg der Importpreise in Deutschland hat sich im April deutlich verlangsamt. Der Index der Einfuhrpreise lag um 9,4 Prozent über dem Vorjahresniveau nach 11,3 Prozent im März, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Importpreise im April um 0,3 Prozent, nachdem sie im März noch um 1,1 Prozent zugelegt hatten.
Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnissse lag nach Angaben der Statistikbehörde im April um 6,2 Prozent höher als im Vorjahr und blieb auf Monatssicht unverändert.
Importierte Energie war 31,2 Prozent teurer als im April 2010. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Preise für Energieträger um 2,0 Prozent. Rohöl wies mit einem Plus von 32,8 Prozent die höchste Veränderung gegenüber dem Vorjahreswert auf, gegenüber März waren es plus 1,4 Prozent. Mineralölerzeugnisse waren im Vergleich zum Vorjahr um 31,7 Prozent teurer, im Vergleich zum März um 2,7 Prozent.
Der Index der Ausfuhrpreise erhöhte sich im April auf Jahressicht um 4,2 Prozent. Im März hatte die Jahresveränderungsrate plus 4,9 Prozent und im Februar plus 5,4 Prozent betragen. Bezogen auf den Vormonat stieg der Ausfuhrpreisindex im April um 0,3 Prozent.
dapd
