Schünemann für bewaffnete Marineteams zum Schutz vor Piraten "Leib und Leben der Seeleute verlangen nach kurzfristigen Lösungen"

Der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann hat angeregt, das Engagement der deutschen Marine gegen Piraterie am Horn von Afrika auszuweiten. In einem Beitrag für das "Hamburger Abendblatt" sprach sich der CDU-Politiker dafür aus, die Bundeswehr mit bewaffneten Schutzteams auf bedrohten Schiffen einzusetzen.

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"Leib und Leben der Seeleute verlangen nach kurzfristigen Lösungen"

Hamburg (dapd). Der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann hat angeregt, das Engagement der deutschen Marine gegen Piraterie am Horn von Afrika auszuweiten. In einem Beitrag für das "Hamburger Abendblatt" sprach sich der CDU-Politiker dafür aus, die Bundeswehr mit bewaffneten Schutzteams auf bedrohten Schiffen einzusetzen. "Die Freiheit der Seewege, ja Leib und Leben der Seeleute verlangen nach kurzfristigen Lösungen."

Bisher sei die Marine ausschließlich auf Schiffen des Welternährungsprogramms durch bewaffnete Schutzteams vertreten. "Hier müssen wir endlich mit unseren europäischen Nachbarn gleichziehen und deutsche Schutzteams auch auf anderen besonders bedrohten Schiffen einsetzen", forderte Schünemann und fügte an: "Zudem sollten wir Überlegungen insbesondere der Amerikaner und Franzosen aufgreifen, wie gegen Rückzugsräume der Piraten an Land effektiv vorgegangen werden kann."

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