Bundespräsident Christian Wulff will die Afrikapolitik seines Vorgängers fortsetzen. Horst Köhler habe den Fokus auf diesen Kontinent gerichtet, erinnerte Wulff am Mittwoch in Berlin anlässlich des internationalen Afrikatags 2011 und betonte: "Dem sollten wir uns alle - insbesondere sein Amtsnachfolger - verpflichtet fühlen."
Wulff will Köhlers Afrikapolitik fortsetzen
Berlin (dapd). Bundespräsident Christian Wulff will die Afrikapolitik seines Vorgängers fortsetzen. Horst Köhler habe den Fokus auf diesen Kontinent gerichtet, erinnerte Wulff am Mittwoch in Berlin anlässlich des internationalen Afrikatags 2011 und betonte: "Dem sollten wir uns alle - insbesondere sein Amtsnachfolger - verpflichtet fühlen."
Vor mehr als 100 Gästen eines Empfangs im Berliner Roten Rathaus - unter ihnen zahlreiche Diplomaten - versicherte Wulff, auch er wolle auf die positiven Entwicklungen in Afrika hinweisen. Dabei nannte der Bundespräsident Erfolge im Kampf gegen Kindersterblichkeit, Korruption und Amtsmissbrauch. Viele deutsche Unternehmen hätten diese Fortschritte und Chancen allerdings noch nicht in vollem Umfang erkannt, bedauerte Wulff.
Der Afrikatag erinnert an die Gründung der Organisation für Afrikanische Einheit (OAU) am 25. Mai 1963, aus der die Afrikanische Union hervorgegangen ist
dapd
