Nach den krisenbedingten Umsatzeinbrüchen geht es im Gastgewerbe wieder bergauf. Insbesondere die Hotellerie befindet sich wie bereits im vergangenen Jahr weiter auf Wachstumskurs. Das ist das Ergebnis der Konjunkturumfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), die am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde.
Hotels profitieren vom Aufschwung
Berlin (dapd). Nach den krisenbedingten Umsatzeinbrüchen geht es im Gastgewerbe wieder bergauf. Insbesondere die Hotellerie befindet sich wie bereits im vergangenen Jahr weiter auf Wachstumskurs. Das ist das Ergebnis der Konjunkturumfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), die am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde.
In der Beherbergungsbranche stieg der Anteil der Umsatzgewinner von 18,8 Prozent im Winterhalbjahr 2009/10 auf 36 Prozent im vergangenen Winterhalbjahr. Bei den Umsatzeinbußen verringerte sich der Anteil der betroffenen Hotels von 56,4 auf 32 Prozent. Mitverantwortlich für die gute Stimmung in der Hotellerie ist nach Einschätzung des Verbandes die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen zum 1. Januar 2010.
Die Gastronomie hat dagegen vom Wirtschaftsaufschwung bisher noch nicht so stark profitiert. Viele Betriebe litten der Umfrage zufolge unter den schneereichen Dezemberwochen. Bei 39 Prozent der Gastronomen gab es zwischen Oktober 2010 und März 2011 Umsatzverluste. Im Vorjahreszeitraum hatte der Anteil noch bei 54,8 Prozent gelegen. 28 Prozent der Gastwirte meldeten in der kalten Jahreszeit Umsatzzuwächse (Vorjahr 21,2 Prozent).
Mehr als jeder zweite Gastronom (56 Prozent) sowie zwei von drei Hoteliers (65 Prozent) sehen in den steigenden Kosten für Strom, Heizung und Warmwasser die größte Belastung für ihr Unternehmen.
Der Dehoga hat bundesweit 4.500 Hoteliers und Gastronomen befragt.
dapd
