Die Bundeskanzlerin will am Donnerstag ins nordfranzösische Deauville fliegen Noch keine Änderung von Merkels Reiseplänen wegen Aschewolke

Die Bundesregierung will die Reisepläne von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum G-8-Gipfel im nordfranzösischen Deauville am Donnerstag vorerst nicht ändern. Das erklärte ein Sprecher des Bundespresseamtes am Dienstag in Berlin. Die Lage werde aber beobachtet. Wenn der Flughafen Berlin-Tegel am Mittwoch geschlossen werde, gelte dies nicht unbedingt für Donnerstag.

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Noch keine Änderung von Merkels Reiseplänen wegen Aschewolke

Berlin (dapd). Die Bundesregierung will die Reisepläne von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum G-8-Gipfel im nordfranzösischen Deauville am Donnerstag vorerst nicht ändern. Das erklärte ein Sprecher des Bundespresseamtes am Dienstag in Berlin. Die Lage werde aber beobachtet. Wenn der Flughafen Berlin-Tegel am Mittwoch geschlossen werde, gelte dies nicht unbedingt für Donnerstag.

Merkel wollte am Donnerstag zunächst in Berlin eine Regierungserklärung halten und dann nach Deauville fliegen. Allerdings liegt auch der Badeort an der Kanalküste den britischen Vorhersagen zufolge am Mittwoch genau an der Grenze der Aschewolke.

Im vergangenen Jahr hatte Merkel bei einer Rückkehr aus den USA in Lissabon zwischenlanden müssen, war nach Rom weitergeflogen und von dort aus mit dem Bus nach Deutschland gefahren.

Zur Hannover Messe 2010 konnten wegen des Vulkans zahlreiche Besucher aus Übersee nicht anreisen. Die Messe organisierte Busse, die unter anderem Besucher aus Thailand in Mailand abholten. Auch aus Istanbul fuhren Aussteller mit dem Bus.

dapd