In der Koalition regt sich Widerstand gegen die Pläne von Umweltminister Norbert Röttgen (CDU), die Solarförderung wie bisher weiterlaufen zu lassen. "Das Geld für die Energiewende ist zu knapp, um es auf ineffiziente Art rauszuschmeißen", sagte der energiepolitische Sprecher der Unions-Fraktion, Thomas Bareiß (CDU), der "Financial Times Deutschland".
"Mehr Wind und Biomasse, aber weniger Fotovoltaik"
Hamburg (dapd). In der Koalition regt sich Widerstand gegen die Pläne von Umweltminister Norbert Röttgen (CDU), die Solarförderung wie bisher weiterlaufen zu lassen. "Das Geld für die Energiewende ist zu knapp, um es auf ineffiziente Art rauszuschmeißen", sagte der energiepolitische Sprecher der Unions-Fraktion, Thomas Bareiß (CDU), der "Financial Times Deutschland". Man brauche "mehr Wind und Biomasse, aber weniger Fotovoltaik".
Auch die Energiewirtschaft fordert Nachbesserungen. Es sei "nicht nachvollziehbar, dass die Höhe der Fotovoltaik-Förderung nicht noch einmal angepasst wird", sagte die Geschäftsführerin des Branchenverbands BDEW, Hildegard Müller, der Zeitung. "Trotz des enormen Preisverfalls bei den Modulen sind die Kosten für die Volkswirtschaft und damit für die Verbraucher immer noch viel zu hoch."
Auch die FDP fordert Korrekturen: Besitzer von Solaranlagen sollen Stromspeicher kaufen, um ihren Strom für den Eigenverbrauch zu speichern. "Wir brauchen ein 100.000-Speicher-Programm als Aufbruchssignal für eine industrielle Batterieproduktion", sagte FDP-Energiepolitiker Horst Meierhofer dem Blatt. Im Gegenzug könne man die Vergütung für die Einspeisung ins Stromnetz senken.
dapd
