ZVEI registriert "aber auch erste Spuren des japanischen Unglücks" Exportwachstum in der Elektroindustrie

Der Export der deutschen Elektroindustrie brummt. Im März 2011 beliefen sich die Ausfuhren auf 14 Milliarden Euro und lagen damit um zehn Prozent über dem Vorjahreswert, wie der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektroindustrie e.V. (ZVEI) am Montag in Frankfurt am Main mitteilte. "Dies ist der dritthöchste jemals erzielte Monatswert", sagte ZVEI-Chefvolkswirt Andreas Gontermann.

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Exportwachstum in der Elektroindustrie

Frankfurt/Main (dapd). Der Export der deutschen Elektroindustrie brummt. Im März 2011 beliefen sich die Ausfuhren auf 14 Milliarden Euro und lagen damit um zehn Prozent über dem Vorjahreswert, wie der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektroindustrie e.V. (ZVEI) am Montag in Frankfurt am Main mitteilte. "Dies ist der dritthöchste jemals erzielte Monatswert", sagte ZVEI-Chefvolkswirt Andreas Gontermann.

Im ersten Quartal dieses Jahres stieg der Export von Elektroartikel den Angaben zufolge um 14 Prozent auf 37 Milliarden Euro. "Damit haben sie das Exportvolumen des ersten Quartals des Rekordjahres 2010 noch einmal deutlich übertroffen", sagte Gontermann. "Zugleich wurden aber auch erste Spuren des japanischen Unglücks sichtbar", fügte der ZVEI-Chefsvolkswirt hinzu. Die Ausfuhren nach Japan seien im März um knapp drei Prozent gesunken.

Mit einem Zuwachs von fünf Prozent auf elf Milliarden Euro hätten auch die Importe ihr Vorjahresniveau im März übertroffen, erklärte der Verband. Im ersten Quartal 2011 wurden Elektroartikel im Wert von 32 Milliarden Euro eingeführt, ein Zuwachs von elf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Vor allem die Einfuhren aus Südostasien, der mit einem Anteil von mehr als 45 Prozent inzwischen wichtigsten Lieferregion für den deutschen Elektromarkt, und den USA hätten kräftig zugelegt. Sie stiegen um 17 beziehungsweise 14 Prozent.

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