Ungeachtet des schnelleren Atomausstiegs will Bayern auch an der Erkundung des Salzstocks Gorleben festhalten. "Ein Endlager wird es in Bayern nicht geben", sagte Generalsekretär Alexander Dobrindt der "Süddeutschen Zeitung". Dies habe geologische Gründe. Er reagierte damit auf einen Vorstoß von SPD-Chef Sigmar Gabriel.
"Ein Endlager wird es in Bayern nicht geben"
München (dapd). Ungeachtet des schnelleren Atomausstiegs will Bayern auch an der Erkundung des Salzstocks Gorleben festhalten. "Ein Endlager wird es in Bayern nicht geben", sagte Generalsekretär Alexander Dobrindt der "Süddeutschen Zeitung". Dies habe geologische Gründe. Er reagierte damit auf einen Vorstoß von SPD-Chef Sigmar Gabriel.
Die SPD macht eine erneute Suche nach einem Atommüll-Endlager zur Bedingung für einen Konsens über die künftige Energiepolitik. Sie forderte auch Bayern auf, den Widerstand dagegen aufzugeben. "Einen echten Atomkonsens kann es nur geben, wenn es eine Lösung für das Endlager-Problem gibt", hatte Gabriel der "Bild am Sonntag" gesagt. Dazu müsse in ganz Deutschland nach einem Standort gesucht werden, "auch in Bayern". Solange CSU-Chef Horst Seehofer dies nicht zulasse, könne man seine Energiewende nicht ernst nehmen.
dapd
