Ausgelassene Stimmung nach verbessertem Wahlergebnis SPD-Anhänger bejubeln Böhrnsen

Begeistert über das Wahlergebnis der SPD in Bremen bahnt sich Frank Pietrzok seinen Weg durch die Menge auf der SPD-Wahlparty und umarmt immer wieder Weggefährten. "Hat er toll gemacht", sagt der SPD-Fraktionsgeschäftsführer über den SPD-Spitzenkandidaten und amtierenden Bürgermeister Jens Böhrnsen.

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SPD-Anhänger bejubeln Böhrnsen

Bremen (dapd). Begeistert über das Wahlergebnis der SPD in Bremen bahnt sich Frank Pietrzok seinen Weg durch die Menge auf der SPD-Wahlparty und umarmt immer wieder Weggefährten. "Hat er toll gemacht", sagt der SPD-Fraktionsgeschäftsführer über den SPD-Spitzenkandidaten und amtierenden Bürgermeister Jens Böhrnsen. Der Jubel in der Bremer Gaststätte ist groß, als die SPD nach den ersten Prognosen nicht nur vorn liegt, sondern sogar leicht zugelegt hat.

Ihren Frontmann empfangen die Anhänger schließlich mit frenetischem Beifall und skandieren: "Hey, hey hey", als der alte und aller Voraussicht nach neue Bremer Bürgermeister zehn Minuten nach der ersten Prognose das mit rotem Stoff verkleidete Rednerpult erklimmt. Unter Applaus dankt der sichtlich gelöste Böhrnsen den Genossen für den engagierten Wahlkampf. "Anders als andere, die sich mit falschen Hafenarbeitern geschmückt haben, haben wir mit den Menschen gesprochen", sagte er als Anspielung auf Wahlplakate der CDU-Spitzenkandidatin Rita Mohr-Lüllmann.

Rot-Grün soll fortgesetzt werden

Die SPD hatte schon vor der Wahl erklärt, weiter mit den Grünen regieren zu wollen. "Wenn die Prognose so eintrifft, gibt es auch keine theoretische oder rechnerische Möglichkeit für Grün-Schwarz. Das ist doch auch nicht schlecht, oder?", freut sich Böhrnsen unter Beifall der Basis und schwenkt einen Blumenstrauß mit roten Rosen und Gerbera.

"Feiert mit uns heute Abend", ruft Böhrnsen der Menge zu. Grund dazu finden die Sozialdemokraten bei Bier und Schnittchen reichlich. Laut ersten Prognosen hat die CDU weiter verloren - die SPD-Anhänger johlen. Die FDP wird voraussichtlich gar nicht mehr im Landesparlament vertreten sein - die Sozialdemokraten johlen noch lauter. Und kein Vertreter der NPD in der Bürgerschaft - ein Grund mehr für Jubel.

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