"Wer nicht wählt, wählt auch, aber möglicherweise die, die er gar nicht haben will" Böhrnsen gut gelaunt bei der Stimmabgabe für die Bürgerschaftswahl

Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen hat am Morgen der Bürgerschaftswahl in Bremen die Wähler noch einmal zum Urnengang aufgerufen. "Wer nicht wählt, wählt auch, aber möglicherweise die, die er gar nicht haben will", sagte der Spitzenkandidat der SPD am Sonntag, nachdem er selbst seine Stimme in seinem Wahllokal abgegeben hatte.

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Böhrnsen gut gelaunt bei der Stimmabgabe für die Bürgerschaftswahl

Bremen (dapd). Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen hat am Morgen der Bürgerschaftswahl in Bremen die Wähler noch einmal zum Urnengang aufgerufen. "Wer nicht wählt, wählt auch, aber möglicherweise die, die er gar nicht haben will", sagte der Spitzenkandidat der SPD am Sonntag, nachdem er selbst seine Stimme in seinem Wahllokal abgegeben hatte.

Das neue Wahlrecht mit fünf Stimmen sei eine Einladung, "dass wir eben mehr Gestaltungsmöglichkeiten haben", sagte Böhrnsen. Er hoffe sehr, dass auch die 16- und 17-Jährigen intensiv von ihrem Wahlrecht Gebrauch machten. In Bremen dürften sie bundesweit erstmals an einer Landtagswahl teilnehmen. Wenn die Jugendlichen zahlreich zur Wahl gingen, könne dies in ganz Deutschland zu der Erkenntnis führen, "dass man das einführen muss".

Für das Ergebnis der SPD sei er "zuversichtlich", sagte der sichtlich gut gelaunte SPD-Frontmann. Sorgen, dass die Grünen zu stark werden könnten, hat er offenbar nicht. Die Grünen profitierten von der derzeitigen Diskussion um Atom- und Energiepolitik. Er gehe aber davon aus, dass die Menschen wüssten, "dass wir auch noch andere Fragen haben", sagte Börnsen. "Ich glaube schon, dass das Ergebnis für SPD und Grüne heute ganz ordentlich sein wird."

dapd