Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat das neue Energiekonzept der CSU begrüßt. Hierbei handele es sich um einen "wesentlichen Beitrag" für die weitere Diskussion innerhalb der Berliner Koalition über die geplante Energiewende, sagte Merkel am Samstag am Rande der Klausur des CSU-Vorstands im oberbayerischen Kloster Andechs.
Merkel begrüßt neues CSU-Konzept zur Energiewende
Andechs (dapd). Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat das neue Energiekonzept der CSU begrüßt. Hierbei handele es sich um einen "wesentlichen Beitrag" für die weitere Diskussion innerhalb der Berliner Koalition über die geplante Energiewende, sagte Merkel am Samstag am Rande der Klausur des CSU-Vorstands im oberbayerischen Kloster Andechs. Die CDU-Vorsitzende legte sich allerdings nicht darauf fest, dass auch ihre Partei einen Atomausstieg bis spätestens 2022 anstreben wird.
Merkel antwortete auf eine entsprechende Frage, die CSU habe ein "sehr ambitioniertes" Papier beschlossen. Der darin genannte Zeitraum für die Energiewende sei richtig. Sie wolle jedoch zunächst das Ergebnis der von der Bundesregierung eingesetzten Ethikkommission abwarten. Klar sein, dass die Menschen einen "konkreten Endpunkt" für den Atomausstieg wissen wollten.
CSU-Chef Horst Seehofer sagte auf der gemeinsamen Pressekonferenz, er sei "sehr zufrieden" mit dem Verlauf der Energiedebatte bei der Klausur. Am späten Freitagabend hatte der CSU-Vorstand nach langer Diskussion bei sechs Enthaltungen das neue Energiekonzept der Partei beschlossen. Es sieht einen Atomausstieg in Bayern spätestens bis zum Jahr 2022 vor. Außerdem soll es eine regelmäßige Überprüfung des Verlaufs der Energiewende geben.
dapd
