Peugeot-Deutschland-Geschäftsführer Thomas Bauch bleibt trotz des überraschend hohen Absatzrückgangs der ersten vier Monate für das Gesamtjahr optimistisch. Bundesweit seien weitere 15.000 Peugeot bereits verkauft, stünden aber noch vor der Auslieferung, sagte Bauch in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dapd. Diese fehlten damit in den Zulassungszahlen bis Ende April.
Deutschland-Chef von Peugeot bleibt trotz Absatzminus optimistisch
Saarbrücken (dapd). Peugeot-Deutschland-Geschäftsführer Thomas Bauch bleibt trotz des überraschend hohen Absatzrückgangs der ersten vier Monate für das Gesamtjahr optimistisch. Bundesweit seien weitere 15.000 Peugeot bereits verkauft, stünden aber noch vor der Auslieferung, sagte Bauch in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dapd. Diese fehlten damit in den Zulassungszahlen bis Ende April.
Die Neuzulassungen für die Marke Peugeot waren in Deutschland bis Ende April entgegen dem positiven deutschen Markttrend (+10,7 Prozent) um 8,0 Prozent zum Vorjahreszeitraum auf 27.102 Pkw gesunken. Damit fiel die Löwenmarke, im Vorjahr drittstärkster Importeur, aus den Top Ten der Markenanbieter in Deutschland heraus. Auch unter den ausländischen Marken rutschte Peugeot auf Rang fünf ab und musste den aufstrebenden südkoreanischen Konkurrenten Hyundai und den von der Naturkatastrophe besonders betroffenen japanischen Hersteller Toyota/Lexus vorbeiziehen lassen.
Bauch begründete dies mit Produktionseinschränkungen zu Jahresanfang bei starker internationaler Nachfrage nach einigen Modellreihen. Hinzu kämen Zulieferprobleme mit elektronischen Bauteilen aus Japan, erläuterte Bauch.
Doch der Peugeot-Deutschland-Chef geht davon aus, dass im zweiten Halbjahr die Probleme in Japan gelöst und die Rückstände aufgeholt werden können. Peugeot strebe für Ende 2011 einen Zuwachs der deutschen Pkw-Marktanteile von derzeit 2,6 auf 3,0 Prozent bei erwarteten 3,25 Millionen Pkw-Neuzulassungen an.
Bauch hofft dabei besonders auf weiteren guten Absatz des kleinen Peugeot 207 und des Mittelklasse-Modells 308. Beide sollen mit hohen Cabrio-Anteilen auch die langjährige Spitzenposition der Löwenmarke im Open-Air-Segment verteidigen helfen.
2010 waren BMW mit dem Mini und dem 1er am Sieger der beiden Vorjahre Peugeot 207 vorbeigezogen. In diesem Jahr kommen als starke Wettbewerber im Cabrio-Segment die Ende April führenden VW EOS (3.093 Zulassungen) und Mercedes E-Klasse Coupe (3.031) hinzu. Der Peugeot 207 verbucht derzeit 2.727 Neuzulassungen.
dapd
