Handwerkspräsident Otto Kentzler hat sich dafür ausgesprochen, einen Teil der erwarteten Steuermehreinnahmen für Entlastungen zu verwenden. Kentzler sagte der "Stuttgarter Zeitung": "Angesichts der guten Konjunktur sollten jetzt die Weichen für eine Einkommensteuerreform gestellt werden."
Handwerk mahnt wieder Steuersenkungen an
Berlin (dapd). Handwerkspräsident Otto Kentzler hat sich dafür ausgesprochen, einen Teil der erwarteten Steuermehreinnahmen für Entlastungen zu verwenden. Kentzler sagte der "Stuttgarter Zeitung": "Angesichts der guten Konjunktur sollten jetzt die Weichen für eine Einkommensteuerreform gestellt werden." Der Präsident des Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) regte eine Aufteilung der Zusatzeinnahmen an: Ein Drittel der erwarteten Mehreinnahmen solle in die steuerliche Entlastung, ein Drittel in Bildung und ein Drittel in die Haushaltskonsolidierung fließen.
Kentzler begründete seine Forderung auch mit steigenden Teuerungsraten. Untere und mittlere Einkommen seien wegen der höheren Inflationsraten besonders von der Steuerprogression betroffen. Das Handwerk schlägt vor, eine Steuerreform in Stufen zu planen. Wichtig sei, dass jetzt ein fester Zeitplan mit konkreten Etappen verabschiedet werde.
dapd
