SPD-Linke will Steinbrück als neuen IWF-Chef Weiterer Vorschlag

In der Debatte über einen Nachfolger an der Spitze des Internationalen Währungsfonds (IWF) haben die SPD-Linken den früheren Finanzminister Peer Steinbrück vorgeschlagen. Steinbrück habe seine fachliche Kompetenz in der Finanz- und Wirtschaftskrise bewiesen und verfüge über internationale Erfahrung mit Kenntnis der politischen Strukturen und Entscheider.

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Weiterer Vorschlag

Düsseldorf (dapd). In der Debatte über einen Nachfolger an der Spitze des Internationalen Währungsfonds (IWF) haben die SPD-Linken den früheren Finanzminister Peer Steinbrück vorgeschlagen. Steinbrück habe seine fachliche Kompetenz in der Finanz- und Wirtschaftskrise bewiesen und verfüge über internationale Erfahrung mit Kenntnis der politischen Strukturen und Entscheider. "Eine Aufgabe jedes neuen Direktors wird es sicher sein, eine grundsätzliche Reform von IWF und Weltbank anzugehen, und Peer Steinbrück hätte dafür das Format", sagte der Vize-Sprecher der Parteilinken in der SPD-Bundestagfraktion, Carsten Sieling, "Handelsblatt Online".

Sieling warb dafür, den IWF-Chefposten rasch zu besetzen, damit die Akzeptanz der Institution keinen Schaden nehme. "Da die Folgen und Konsequenzen der Finanzkrise mit den Regulierungsanforderungen und den Staatsschuldenkrisen vor allem für Europa Auswirkungen haben, wäre eine Nachfolge aus den Ländern unseres Kontinents ausgesprochen wünschenswert", sagte er.

Peer Steinbrück war Bundesfinanzminister in der großen Koalition und hatte eng mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) während der Finanz- und Wirtschaftskrise zusammengearbeitet.

dapd