Martens will ein automatisches gemeinsames Sorgerecht für unverheiratete Eltern Sachsens Justizminister enttäuscht von Ressortministerkonferenz

Sachsens Justizminister Jürgen Martens ist enttäuscht von den Ergebnissen der Justizministerkonferenz in Halle. Seine Amtskollegen aus Bund und Ländern seien seiner Forderung nach einem automatisch zugesprochenen gemeinsamen Sorgerecht für unverheiratete Eltern nicht gefolgt, sagte der FDP-Politiker nach der Konferenz am Mittwoch in Halle.

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Sachsens Justizminister enttäuscht von Ressortministerkonferenz

Dresden (dapd-lsc). Sachsens Justizminister Jürgen Martens ist enttäuscht von den Ergebnissen der Justizministerkonferenz in Halle. Seine Amtskollegen aus Bund und Ländern seien seiner Forderung nach einem automatisch zugesprochenen gemeinsamen Sorgerecht für unverheiratete Eltern nicht gefolgt, sagte der FDP-Politiker nach der Konferenz am Mittwoch in Halle.

"Hier wurde leider die Chance für eine zeitgemäße Lösung vertan", sagte Martens. In den meisten Ländern der Europäischen Union gebe es bereits vergleichbare Regelungen. Die Ungleichbehandlung zwischen Vätern und Müttern müsse endlich beseitigt werden, sagte Martens. Die derzeitige Situation sei lebensfremd und entspreche auch nicht dem Kindeswohl. Der Minister will sich weiterhin für eine Neuregelung einsetzen.

dapd