Die Henkell und Co. Sektkellerei hat im Geschäftsjahr 2010 ein weiteres Absatz- und Umsatzplus erzielt. Wie aus den am Mittwoch in Wiesbaden veröffentlichten Zahlen hervorgeht, ist dies weniger auf die Lust der Konsumenten auf Sekt, sondern auf die gestiegene Nachfrage nach Spirituosen zurückzuführen.
Spirituosen bescheren Henkell weiteres Umsatzplus
Wiesbaden (dapd). Die Henkell und Co. Sektkellerei hat im Geschäftsjahr 2010 ein weiteres Absatz- und Umsatzplus erzielt. Wie aus den am Mittwoch in Wiesbaden veröffentlichten Zahlen hervorgeht, ist dies weniger auf die Lust der Konsumenten auf Sekt, sondern auf die gestiegene Nachfrage nach Spirituosen zurückzuführen.
Insgesamt verkaufte Henkell im abgelaufenen Geschäftsjahr 240,6 Millionen Flaschen Sekt, Wein und Spirituosen und steigerte damit seinen Absatz im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 Prozent. Der Umsatz stieg um 2,7 Prozent auf 645,4 Millionen Euro. Davon entfielen 340,7 Millionen Euro aufs Inland und 304,7 Millionen Euro auf das Ausland. Bei den Sektmarken Henkell, Fürst von Metternich, Kupferberg Gold und Söhnlein Brillant gab es ein kleines Absatzminus von 0,4 Prozent. Das Weinsegment ging im Berichtszeitraum sogar um 2,6 Prozent zurück.
Das Spirituosengeschäft legte dagegen kräftig um 9,0 Prozent auf 49,5 Millionen Flaschen zu. Dazu gehören bei dem Unternehmen vor allem Wodka Gorbatschow, Kuemmerling Kräuterlikör, Fürst Bismarck Doppelkorn und Jacobi 1880 Alter Weinbrand.
Die Zahl der Mitarbeiter des Unternehmens ging 2010 leicht zurück. Sie sank von 2.126 im Vorjahr auf nunmehr 2.073.
dapd
