Rösler: Keine Deckung der demografischen Lasten durch höhere Steuern und Beiträge Merkel dankt Wirtschaftsweisen für Bericht zur Rente mit 68 und 69

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Wirtschaftsweisen für deren Sonderbericht zur Rente mit 68 und 69 gedankt. Er sei eine "wertvolle und wichtige Grundlage" für die Regierungsarbeit, sagte die CDU-Vorsitzende am Mittwoch bei der Übergabe im Kanzleramt in Berlin. Die Regierung werde im Herbst Vorschläge auf Basis der demografischen Entwicklung machen.

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Merkel dankt Wirtschaftsweisen für Bericht zur Rente mit 68 und 69

Berlin (dapd). Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Wirtschaftsweisen für deren Sonderbericht zur Rente mit 68 und 69 gedankt. Er sei eine "wertvolle und wichtige Grundlage" für die Regierungsarbeit, sagte die CDU-Vorsitzende am Mittwoch bei der Übergabe im Kanzleramt in Berlin. Die Regierung werde im Herbst Vorschläge auf Basis der demografischen Entwicklung machen. Deutschland sei mit der Rente mit 67 und der Schuldenbremse bereits "auf einem guten Pfad". Dies müssten sich andere Länder in Europa erst noch erarbeiten.

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler erklärte: "Die demografische Entwicklung ist eine Herausforderung für unsere Sozialsysteme. Ich begrüße ausdrücklich die Empfehlung des Rates, dass die daraus entstehenden Lasten für die öffentlichen Haushalte nicht über höhere Steuern und Beiträge gedeckt werden sollten", fügte der FDP-Politiker hinzu.

"Der Sachverständigenrat bestätigt unsere Leitlinien für eine langfristig orientierte Wirtschaftspolitik", sagte Rösler. Die Lebenserwartung steige, und die Menschen blieben länger gesund. Deutschland brauche mehr Menschen, die aktiv am Erwerbsleben teilnehmen. Das bedeute, die Erwerbsbeteiligung von Frauen und älteren Menschen weiter zu steigern. "Eine Kultur des lebenslangen Lernens wird der Schlüssel für unseren Wohlstand." Außerdem würden qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland gebraucht.

dapd