Beim Zensus 2011 nehmen Auskunftspflichtige besonders das Online-Meldeverfahren gut an. Eine Woche nach offiziellem Start der amtlichen Volkszählung registrierten sich bereits 2,8 Millionen Gebäude- und Wohnungseigentümer über das Internet, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte.
Rege Beteiligung
Wiesbaden (dapd). Beim Zensus 2011 nehmen Auskunftspflichtige besonders das Online-Meldeverfahren gut an. Eine Woche nach offiziellem Start der amtlichen Volkszählung registrierten sich bereits 2,8 Millionen Gebäude- und Wohnungseigentümer über das Internet, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Insgesamt sind 17,5 Millionen Eigentümer und Verwalter aufgefordert, Angaben zu Gebäuden und Wohnungen in Deutschland zu machen. Die Fragebögen können sowohl postalisch als auch elektronisch übermittelt werden.
Der Zensus erhebt, wie viele Menschen in Deutschland leben, wo sie wohnen und wie sie arbeiten. Hauptsächlich werden von den statistischen Ämtern Registerdaten der Meldestellen und der Bundesagentur für Arbeit ausgewertet. Ergänzend sieht das Zensusgesetz 2011 eine Haushaltsbefragung, eine Gebäude- und Wohnungszählung sowie Befragungen in allen Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften vor.
Zensusstichtag ist der 9. Mai 2011. 80.000 Interviewer aus 500 Erhebungsstellen sind noch bis Ende Juli unterwegs. Der Versand der Fragebögen sei noch nicht abgeschlossen, teilte das Bundesamt mit. Wer zu den Gruppen gehört, die Rede und Antwort stehen sollen, ist grundsätzlich zur Auskunft verpflichtet. Für das Rücksendeporto bei der schriftlichen Befragung müssen die Auskunftspflichtigen selbst aufkommen.
dapd
