Der Parlamentarische Geschäftsführer der Berliner CSU-Landesgruppe, Stefan Müller, fordert Besonnenheit in der Diskussion über die Bundeswehrreform. Müller sagte der Nachrichtenagentur dapd: "Wir sollten jetzt keine hysterischen Debatten führen." Vielmehr müsse die CSU "rational an das Thema herangehen". Müller fügte hinzu: "Schließlich haben wir alle der Reform zugestimmt und sie mitgetragen."
CSU-Politiker Müller gegen "hysterische Debatten" über Bundeswehr
Berlin/München (dapd). Der Parlamentarische Geschäftsführer der Berliner CSU-Landesgruppe, Stefan Müller, fordert Besonnenheit in der Diskussion über die Bundeswehrreform. Müller sagte der Nachrichtenagentur dapd: "Wir sollten jetzt keine hysterischen Debatten führen." Vielmehr müsse die CSU "rational an das Thema herangehen". Müller fügte hinzu: "Schließlich haben wir alle der Reform zugestimmt und sie mitgetragen."
Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer hatte sich am Freitag sehr besorgt über die Bundeswehrreform geäußert und kritisiert, wichtige Fragen seien ungelöst. Die "Augsburger Allgemeine" zitierte ein Mitglied der bayerischen Staatsregierung mit dem Satz, der frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) habe ein "militär- und strukturpolitisches Desaster" hinterlassen.
Müller entgegnete: "Wir sollten jetzt nicht verfrüht Befürchtungen äußern und unnötig Panik erzeugen." Die Reform sei notwendig, um die Bundeswehr in all ihren Gliederungen an die Realität des 21. Jahrhunderts anzupassen. Es gehe dabei "nicht um Sicherheitspolitik nach Kassenlage, sondern um eine nachvollziehbare und nachhaltige Erneuerung der Bundeswehr".
Müller fügte hinzu: "Dabei knüpfen die Eckpunkte, die das Verteidigungsministerium in der kommenden Woche vorlegen wird, nahtlos an die Reformpläne von Karl-Theodor zu Guttenberg an."
dapd
