Lindner: "Die Fortschritte müssen das Tempo des Ausstiegs bestimmen" FDP-Spitze will kein Datum für den Atomausstieg setzen

Die FDP-Spitze will den Atomausstieg aufschieben, bis der Umstieg auf erneuerbare Energien vorangekommen ist. "Die Fortschritte müssen das Tempo des Ausstiegs bestimmen", sagte Generalsekretär Christian Lindner am Samstagabend beim FDP-Parteitag in Rostock.

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FDP-Spitze will kein Datum für den Atomausstieg setzen

Rostock (dapd). Die FDP-Spitze will den Atomausstieg aufschieben, bis der Umstieg auf erneuerbare Energien vorangekommen ist. "Die Fortschritte müssen das Tempo des Ausstiegs bestimmen", sagte Generalsekretär Christian Lindner am Samstagabend beim FDP-Parteitag in Rostock.

Derzeit gebe es einen Überbietungswettbewerb um die kürzeste Frist für den Ausstieg. Doch werde zu wenig beschrieben, wie das Ziel erreicht werden könne. "Lasst uns die Richtung der Debatte umkehren", forderte Lindner. "Zunächst müssen wir über Konsequenzen sprechen."

Lindner präsentierte dem Parteitag einen Leitantrag zur Energiewende, der am (morgigen) Sonntag debattiert werden soll. Auch in dem Antrag wird kein Ausstiegsdatum genannt. Darin heißt es: "Die FDP will die Kernkraft so rasch beenden, wie es die Netzstabilität, der schnellst mögliche Ausbau der erneuerbaren Energien und die forcierte Steigerung der Energieeffizienz erlauben."

dapd