Die Grünen im Bundestag haben die Bundesregierung aufgefordert, den Atomausstieg unumkehrbar zu machen. "Wichtig ist, dass endlich eine verbindliche Jahreszahl für die Abschaltung des letzten AKW festgelegt wird, damit die elende Trickserei der vier Atomkonzerne mit der Übertragung von Strommengen ein Ende hat", sagte Fraktionschefin Renate Künast dem "Hamburger Abendblatt" (Samstagausgabe).
Grüne warnen Regierung vor Tricks beim Atomausstieg
Hamburg (dapd). Die Grünen im Bundestag haben die Bundesregierung aufgefordert, den Atomausstieg unumkehrbar zu machen. "Wichtig ist, dass endlich eine verbindliche Jahreszahl für die Abschaltung des letzten AKW festgelegt wird, damit die elende Trickserei der vier Atomkonzerne mit der Übertragung von Strommengen ein Ende hat", sagte Fraktionschefin Renate Künast dem "Hamburger Abendblatt" (Samstagausgabe). "Wir lehnen auch die von manchen in der Union geforderte Revisionsklausel ab. Damit würden sich die immer noch zahlreichen Atomfreunde in Union und FDP ein Hintertürchen offenhalten."
Künast betonte: "Der Atomausstieg muss unumkehrbar werden. Dann erleben wir einen Investitionsschub in erneuerbare Energien." Bis 2020 könne der Anteil der Erneuerbaren am Strombedarf auf über 40 Prozent steigern. Der vollständige Umstieg auf Strom aus Wind, Sonne, Wasserkraft, Biomasse und Erdwärme könne bis zur Jahrhundertmitte erreicht werden. Der Atomausstieg sei innerhalb der nächsten Wahlperiode - also bis 2017 - möglich.
dapd
