Hessens FDP-Landeschef Jörg-Uwe Hahn ist bei seiner Wahl ins neue Parteipräsidium von den Delegierten des Bundesparteitags in Rostock deutlich abgestraft worden. Der Dauerkritiker von Ex-Parteichef Guido Westerwelle wurde am Freitagabend mit lediglich 52,48 Prozent der Stimmen zum Beisitzer gewählt - und verzeichnete damit das schlechteste Ergebnis der neuen Führungsmannschaft.
Ohrfeige für Hahn bei Wahl ins FDP-Präsidium
Rostock (dapd). Hessens FDP-Landeschef Jörg-Uwe Hahn ist bei seiner Wahl ins neue Parteipräsidium von den Delegierten des Bundesparteitags in Rostock deutlich abgestraft worden. Der Dauerkritiker von Ex-Parteichef Guido Westerwelle wurde am Freitagabend mit lediglich 52,48 Prozent der Stimmen zum Beisitzer gewählt - und verzeichnete damit das schlechteste Ergebnis der neuen Führungsmannschaft.
Nach seiner Bewerbungsrede war Hahn von einem Delegierten gefragt worden, ob er künftig konstruktiver in der Partei mitarbeiten wolle. Er antwortete, da der neue Parteivorsitzende Philipp Rösler ihn für das Präsidium vorgeschlagen habe, sehe "seine Sozialprognose für mich sehr positiv" aus.
dapd
