Die parteiübergreifende "Konsensgruppe Fachkräftebedarf und Zuwanderung" hat am Freitag in Berlin ihre Arbeit aufgenommen. "Es ist deutlich geworden, dass Qualifizierung und Zuwanderung keine Gegensätze sein dürfen, dass man beides braucht", hieß es aus der Kommission.
Konsensgruppe zum Fachkräftebedarf hat Arbeit aufgenommen
Berlin (dapd). Die parteiübergreifende "Konsensgruppe Fachkräftebedarf und Zuwanderung" hat am Freitag in Berlin ihre Arbeit aufgenommen. "Es ist deutlich geworden, dass Qualifizierung und Zuwanderung keine Gegensätze sein dürfen, dass man beides braucht", hieß es aus der Kommission.
Bis zum Herbst will sich das Gremium mit der Frage beschäftigen, wie eine zeitgemäße Regelung und Steuerung von Zuwanderung ausgestaltet sein muss. Geleitet wir die Kommission vom früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet (CDU) und dem früheren Chef der SPD-Bundestagsfraktion Peter Struck.
Im Herbst will die Konsensgruppe einen Abschlussbericht vorlegen. Dieser soll Vorschläge für eine Reform der Zuwanderungssteuerung im gesetzlichen Bereich enthalten als auch Maßnahmen, die ohne Gesetzesänderungen umgesetzt werden können. Das Gremium verstehe sich als "Impulsgeber" für die Arbeit der Bundesregierung, die derzeit ebenfalls nach Lösungen zur Behebung des Fachkräftemangels sucht. Die nächste Sitzung der Konsensgruppe ist für den Juli anberaumt.
dapd
