Der sächsische FDP-Landeschef Holger Zastrow soll vor allem wegen seiner Wirtschaftskompetenz stellvertretender Bundesvorsitzender der Partei werden. Zastrow wäre mit seiner marktwirtschaftlichen Orientierung ein "Aushängeschild" für die Partei, sagte der designierte FDP-Chef Philipp Rösler der "Leipziger Volkszeitung" (Freitagausgabe). In der Partei würden klare Ansagen geschätzt.
Rösler: Zastrow soll "Aushängeschild" der FDP werden
Rostock/Leipzig (dapd). Der sächsische FDP-Landeschef Holger Zastrow soll vor allem wegen seiner Wirtschaftskompetenz stellvertretender Bundesvorsitzender der Partei werden. Zastrow wäre mit seiner marktwirtschaftlichen Orientierung ein "Aushängeschild" für die Partei, sagte der designierte FDP-Chef Philipp Rösler der "Leipziger Volkszeitung" (Freitagausgabe). In der Partei würden klare Ansagen geschätzt.
Mit dem neuen Präsidium solle es wieder "eine gute Mischung aus Frauen und Männern, Alt und Jung und Ost und West geben", fügte Rösler hinzu. Er hatte am Donnerstag neben Zastrow auch die bisherige Fraktionschefin Birgit Homburger und Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger als Kandidatinnen für die drei Stellvertreterposten vorgeschlagen.
Zastrow rief seine Partei unmittelbar vor Beginn des Parteitags auf, auf Bundesebene ihre Wahlversprechen einzulösen. Dazu gehöre vor allem, Arbeitnehmer und Selbstständige steuerlich zu entlasten. Es sei keine Lösung, in der Krise die FDP grün anzustreichen, sagte er dem MDR. Zastrow führte seine Berufung als Kandidat für den Stellvertreterposten auch auf die "gute Arbeit der schwarz-gelben Koalition in Sachsen" zurück.
Die Stellvertreter sollen nach dem Zeitplan des Parteitags am späten Freitagnachmittag gewählt werden.
dapd
