Erträge im deutschen Markt für Nachahmer-Medikamente sind rückläufig Stada verzeichnet Umsatz- und Ergebniszuwachs

Der Arzneimittelhersteller Stada hat nach Umsatz- und Ergebniszuwächsen im ersten Quartal seine Jahresziele bekräftigt. Der MDAX-Konzern mit Sitz im hessischen Bad Vilbel geht für das laufende und das kommende Jahr von einem weiteren Wachstum bei Konzernumsatz und Ertrag aus, wie ein Sprecher am Donnerstag mitteilte.

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Stada verzeichnet Umsatz- und Ergebniszuwachs

Bad Vilbel (dapd). Der Arzneimittelhersteller Stada hat nach Umsatz- und Ergebniszuwächsen im ersten Quartal seine Jahresziele bekräftigt. Der MDAX-Konzern mit Sitz im hessischen Bad Vilbel geht für das laufende und das kommende Jahr von einem weiteren Wachstum bei Konzernumsatz und Ertrag aus, wie ein Sprecher am Donnerstag mitteilte. Allerdings sind die Erträge im deutschen Markt für Nachahmer-Medikamente, sogenannte Generika, rückläufig.

Im ersten Quartal stieg der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum den Angaben zufolge um 6 Prozent auf 418,3 Millionen Euro. Dazu hätten insbesondere die internationalen Umsätze beigetragen. Das operative Ergebnis nahm um 12 Prozent auf 57,6 Millionen Euro zu. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) wies ein Plus von 5 Prozent auf 79,8 Millionen Euro auf. Der Konzerngewinn legte im gleichen Zeitraum um 6 Prozent auf 29,8 Millionen Euro zu.

In Deutschland ging der Umsatz dagegen im ersten Quartal um 11 Prozent auf 127,3 Millionen Euro zurück. Als Grund nannte der Konzern die weiter schwierigen Rahmenbedingungen für Nachahmer-Medikamente. Der Umsatz des deutschen Generika-Segments fiel im Berichtszeitraum um 13 Prozent auf 92,5 Millionen Euro. Für das laufende Jahr werden weitere Umsatzrückgänge in diesem Bereich und damit für das deutsche Geschäft insgesamt kalkuliert.

dapd