Die Reederei Hapag-Lloyd hat im ersten Quartal Umsatz und Gewinn spürbar verbessert. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16,5 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis verbesserte sich um mehr als 50 Prozent auf über 16 Millionen Euro.
Hapag-Lloyd verbessert Umsatz und Ergebnis
Hamburg (dapd). Die Reederei Hapag-Lloyd hat im ersten Quartal Umsatz und Gewinn spürbar verbessert. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16,5 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis verbesserte sich um mehr als 50 Prozent auf über 16 Millionen Euro. Nach Steuern und hohen Zinslasten stand aber ein Verlust von 22 Millionen Euro unter dem Strich, wie die wichtigste deutsche Containerreederei am Donnerstag in Hamburg mitteilte.
Hapag-Lloyd konnte rund 10 Prozent höhere Frachtpreise durchsetzen, dazu kam eine Steigerung der Transportmenge um 2 Prozent. Der Konzern verzichtete nach eigenen Angaben mit Absicht auf Transporte, die sich nicht lohnen. "Der gestiegene Ölpreis, der schwache Dollarkurs sowie ein zunehmender Wettbewerb erschweren das Geschäft. Unser Ziel muss es sein, dass die zusätzlichen externen Belastungen durch entsprechende Ratenerhöhungen abgedeckt werden", sagte Vorstandschef Michael Behrendt.
Mehrheitsgesellschafter der Reederei ist das "Albert Ballin"-Konsortium um die Stadt Hamburg und den Unternehmer Klaus-Michael Kühne, das 50,2 Prozent der Anteile hält; der Rest liegt bei beim Reiseunternehmen TUI. Ab 31. Mai wird das Konsortium seinen Anteil auf 61,6 Prozent erhöhen, der Anteil der TUI reduziert sich auf 38,4 Prozent.
dapd
