Es ist nicht ausgeschlossen, dass die 35-Jährige noch weitere Kinder geboren hat Polizei prüft mögliche weitere Taten nach Kindstötung

Nach dem Geständnis einer Frau aus Braunschweig, ihre beiden Babys getötet zu haben, prüft die Polizei mögliche weitere Taten. Es sei nicht ausgeschlossen, dass die 35-Jährige noch weitere Kinder geboren habe. Derzeit gebe es dafür aber keine Anhaltspunkte, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag.

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Polizei prüft mögliche weitere Taten nach Kindstötung

Gifhorn (dapd). Nach dem Geständnis einer Frau aus Braunschweig, ihre beiden Babys getötet zu haben, prüft die Polizei mögliche weitere Taten. Es sei nicht ausgeschlossen, dass die 35-Jährige noch weitere Kinder geboren habe. Derzeit gebe es dafür aber keine Anhaltspunkte, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag.

Die Frau hatte gestanden, 2005 ihr Baby umgebracht zu haben. Es wurde damals am Waller See (Kreis Gifhorn) mit durchschnittener Kehle gefunden. Ein zweites Baby hatte sie nach der Geburt in einen Müllcontainer gelegt. Es soll angeblich zuvor gestorben sein. Die Polizei war der Frau durch eine DNA-Spur im Fall eines Autodiebstahls auf die Spur gekommen und hatte sie am Donnerstag festgenommen.

In den Vernehmungen sollen nun das mögliche Motiv und die Lebensumstände der Frau geklärt werden, wie der Polizeisprecher weiter sagte. Dazu würden auch Personen aus dem Umfeld der Frau befragt.

dapd