Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck hat erstmals eine Zeitvorstellung genannt, wann der SPD-Spitzenkandidat für die Wahl 2016 bekannt gegeben werden soll. "Wenn ich gesund bleibe, will ich diese Legislaturperiode zu Ende führen", sagte Beck der Mainzer "Allgemeinen Zeitung" (Dienstagausgabe).
Beck strebt Nachfolge-Entscheidung für 2015 an
Mainz (dapd). Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck hat erstmals eine Zeitvorstellung genannt, wann der SPD-Spitzenkandidat für die Wahl 2016 bekannt gegeben werden soll. "Wenn ich gesund bleibe, will ich diese Legislaturperiode zu Ende führen", sagte Beck der Mainzer "Allgemeinen Zeitung" (Dienstagausgabe). "Es wird rechtzeitig innerhalb der Legislaturperiode deutlich werden, auf wen es als nächsten Spitzenkandidaten oder als nächste Spitzenkandidatin hinausläuft. Rechtzeitig heißt, möglicherweise ein Jahr vor der Wahl."
Allerdings könne es immer Situationen geben, "in denen der Zeitplan geändert werden muss". Seine Meinungsbildung, wer sein Nachfolger als Spitzenkandidat werde, sei "noch nicht abgeschlossen".
Auf die Frage, ob die erweiterten Zuständigkeiten des neuen Innenministers Roger Lewentz diesen zum Favoriten machten, sagte Beck: "Doris Ahnen hat nach wie vor ein Riesenministerium und Hendrik Herzog wird Fraktionschef."
Lewentz, Ahnen und Hering gelten als die wahrscheinlichsten Beck-Nachfolger.
dapd
