Gesamtvolumen von 2,9 Milliarden Euro Bau der neuen Fregatten hat begonnen

In Hamburg ist am Montag der Startschuss zum Bau der neuen Fregatte F125 für die Deutsche Marine gefallen. Während eines feierlichen Aktes auf der Traditionswerft Blohm + Voss von ThyssenKrupp Marine Systems setzte dazu der Vizepräsident des Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB), Reinhard Schütte, mit einem symbolischen Knopfdruck die Schweißbrenner in Betrieb.

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Bau der neuen Fregatten hat begonnen

Hamburg (dapd). In Hamburg ist am Montag der Startschuss zum Bau der neuen Fregatte F125 für die Deutsche Marine gefallen. Während eines feierlichen Aktes auf der Traditionswerft Blohm + Voss von ThyssenKrupp Marine Systems setzte dazu der Vizepräsident des Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB), Reinhard Schütte, mit einem symbolischen Knopfdruck die Schweißbrenner in Betrieb.

"Zwischen März 2016 und Dezember 2018 werden vier Marineschiffe dieser Art fertiggestellt", sagte Schütte beim offiziellen Fertigungsbeginn. Das Projekt umfasse ein finanzielles Gesamtvolumen von 2,9 Milliarden Euro, sagte Schütte. Der Vertrag zwischen dem BWB als Auftraggeber und einem Konsortium, dem unter anderem die ThyssenKrupp Marine Systems AG, die Blohm + Voss Naval GmbH sowie die Bremer Friedrich Lürssen Werft angehören, wurde bereit im Juni 2007 geschlossen.

Diskussionen zum Umfang des Auftrages sowie Spekulationen über angebliche Streichungen widersprach Schütte. In der Vorgängerregierung habe es zwar Debatten darüber gegeben, sagte der BWB-Vizepräsident im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dapd. In den vergangenen eineinhalb Jahren sei darüber jedoch nicht mehr diskutiert worden. "Den Bau dieser vier Schiffe sehe ich als sicher an", sagte Schütte. Den Angaben zufolge sichert der Bau der vier Fregatten rund 500 Arbeitsplätze in deutschen Werften und zudem mindestens 1.500 Jobs in der Zulieferindustrie.

Die Fregatte F125 zeichnet sich laut ThyssenKrupp insbesondere durch die sogenannte Intensivnutzbarkeit aus. Die Schiffe sollen bis zu 24 Monate im Einsatz sein und sind für 5.000 Seebetriebsstunden im Jahr konstruiert. Zudem sollen die Fregatten über eine Stammbesatzung von 120 Personen und eine zusätzliche Helikoptercrew von 20 Personen verfügen. Das erste Schiff soll den Namen "Baden-Württemberg" tragen.

dapd