Der neue rheinland-pfälzische FDP-Chef Volker Wissing traut dem designierten Parteichef Philipp Rösler zu, dass er die FDP aus der Krise führen wird. Wer Rösler in Sitzungen erlebe, wisse, dass er der richtige Mann dafür sei, sagte Wissing am Montag im Deutschlandfunk. "Er ist ein sehr entschlossener, aber zugleich auch ein besonders liebenswürdiger, freundlicher Mensch."
Wissing traut Rösler Bewältigung der FDP-Krise zu
Köln (dapd). Der neue rheinland-pfälzische FDP-Chef Volker Wissing traut dem designierten Parteichef Philipp Rösler zu, dass er die FDP aus der Krise führen wird. Wer Rösler in Sitzungen erlebe, wisse, dass er der richtige Mann dafür sei, sagte Wissing am Montag im Deutschlandfunk. "Er ist ein sehr entschlossener, aber zugleich auch ein besonders liebenswürdiger, freundlicher Mensch." Diese Kombination sei die ideale Voraussetzung, um das Vertrauen der Menschen in die FDP zurückzugewinnen.
Die FDP-Bundestagsfraktion setzte am Morgen ihre Klausur fort. Berits am Sonntag war beschlossen worden, den Fraktionsvorstand am Dienstag neu zu wählen. Wer sich zur Wahl stellt, blieb zunächst unklar. In der Fraktion wird damit gerechnet, dass Amtsinhaberin Birgit Homburger erneut antritt. Als möglicher Rivale wird der nordrhein-westfälische Landeschef Daniel Bahr gehandelt.
Wissing sagte, die FDP brauche einen Fraktionsvorstand, der "als Team eine bessere Strategie entwickelt, als das bisher der Fall ist". Für die schlechten Wahlergebnisse der letzten Zeit allein Fraktionschefin Homburger verantwortlich zu machen, gehe jedoch "völlig daneben". An Personalspekulationen wollte sich Wissing nicht beteiligen - ebensowenig wie Fraktionsvize Jürgen Koppelin. Er sagte im ARD-"Morgenmagazin": "Wir stehen vor schwierigen personellen Entscheidungen. Bei uns stellen sich Leute zur Verfügung und es findet eine Wahl statt."
dapd
